
Barrierearme Orientierung für ein Kulturgebäude: klare Kontraste, ruhige Informationspunkte und intuitive Wegeführung für heterogene Besuchergruppen.
Kultur- und Bildungsgebäude verbinden Ausstellungen, Veranstaltungen, Servicebereiche und Aufenthaltsorte. Nutzer bewegen sich oft explorativ durch den Raum und benötigen dennoch sichere Orientierung.
Theis plante die Umsetzung eines barrierearmen Orientierungssystems, das visuelle Klarheit, architektonische Zurückhaltung und technische Machbarkeit zusammenführt.
Das System sollte unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigen, ohne die Atmosphäre des Hauses zu dominieren. Lesbarkeit, Kontrast und Positionierung waren deshalb zentrale Parameter.
Klare Informationspunkte, reduzierte Sprache, kontrastreiche Gestaltung und nachvollziehbare Wegeketten bilden ein System, das Architektur und menschliches Verhalten gemeinsam betrachtet.
Eine ruhige, zugängliche Orientierungsebene, die Besuchern Sicherheit gibt und komplexe Raumangebote einfacher nutzbar macht.